RH #370Interview

NECROPHOBIC

Die sterbende Sonne

Necrophobic

Seit ihrer letzten Veröffentlichung 2013 ist einiges im Hause NECROPHOBIC passiert. Gitarrist Sebastian Ramsted spricht mit uns offen über den Verlust von Bandgründer David Parland, Inspirationsquellen und natürlich das neue Album „Mark Of The Necrogram“.

Sebastian, du hast Vojd den Rücken gekehrt – wieso?

»Es hat total Spaß gemacht, an den ersten beiden Black-Trip-Alben mitzuwirken, aber ich habe gemerkt, dass die Band jetzt verstärkt in Richtung Classic Rock gehen will, und mein Herz schlägt eher für den Heavy Metal der achtziger Jahre. Deswegen hatte ich das Gefühl, dass ich nicht mehr der Richtige für diesen Job bin. Am Anfang wollten wir alten NWOBHM-Bands Tribut zollen oder hatten so was wie Mercyful Fate im Kopf, aber mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass diese Version ein wenig verloren ging. Das neue Zeug klingt auch nicht schlecht, überhaupt nicht, nur ist es einfach nicht mein Stil. Mich hat schon immer eher extremere Musik angezogen, und als dann das Angebot kam, wieder bei NECROPHOBIC einzusteigen, habe ich mich dazu entschlossen, mich voll und ganz darauf zu fokussieren.«

Du machst nicht nur Musik, sondern hast in der Vergangenheit auch schon viele Coverartworks gezeichnet. Gibt es für dich einen Unterschied zwischen akustischer und visueller Kunst?

»Stimmt, ich habe früher viel Kunst gemacht. Als ich jünger war, malte ich sehr viel und zeichnete Coverartworks für Bands wie z.B. Unleashed. Mittlerweile habe ich dafür allerdings keine Zeit mehr, doch einen...

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