RH #369Seziertisch

NEVERMORE, SANCTUARY, WARREL DANE

WARREL DANE

Warrel Dane

Mit WARREL DANE hat die Metalwelt am 13. Dezember 2017 nicht nur einen echten Charakterkopf, sondern auch einen ihrer besten Sänger und größten Poeten verloren, dessen Tod wohl auch das endgültige Aus für zwei legendäre Bands bedeutet. Als Tribut wühlen wir uns durch die Diskografie des Blondschopfs, der sich mit SANCTUARY und NEVERMORE in unsere Herzen gesungen hat.

UNVERZICHTBAR


SANCTUARY
Into The Mirror Black

(Epic, 1990)

Im Vergleich zum soliden SANCTUARY-Debüt kann das Seattle-Quintett mit „Into The Mirror Black“ förmlich einen Quantensprung hinlegen. Die Power-Metal-Klischees von „Refuge Denied“ weichen auf dem Zweitling deutlich ernsteren und düstereren Kompositionen mit Prog-Appeal. In den neun Songs verewigt Warrel Dane eine seiner emotionalsten Gesangsleistungen, die diesem perfekt komponierten Edeldiamanten aus Power-, US-, Thrash- und traditionellen Heavy-Metal-Bestandteilen den letzten Schliff verpasst. Die glasklare Produktion könnte aus heutiger Sicht eine Spur mehr Low End und Punch vertragen, ansonsten gibt´s an diesem Meisterwerk des Thinking-Man´s-Metal nichts zu mäkeln. Es ist bis heute eine Schande, dass der Combo mit diesem erstklassigen Werk der Durchbruch verwehrt blieb und man SANCTUARY wegen Erfolglosigkeit gar komplett an den Nagel hängte.



NEVERMORE
Dead Heart In A Dead World

(Century Media, 2000)

Man mag darüber streiten, welches NEVERMORE-Album das beste ist, „Dead Heart...“ ist auf jeden Fall das hitlastigste Werk, das die Band je...

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