RH #369Interview

TRIBULATION

Theatralik der düsteren Kunst

Tribulation

Alles um TRIBULATION herum war schon immer düster und magisch, und das zeigt auch ihr viertes Album „Down Below“ wieder. Von Jahr zu Jahr haben sich die vier Schweden weiterentwickelt, aber ohne ihre Wurzeln zu verlieren oder zu einer seelenlosen Mainstream-Band zu werden. Gitarrist Adam Zaars und Fronter Johannes Andersson gewähren uns einen Einblick in die (Unter-)Welt von TRIBULATION.

„Down Below“ kann man nicht in eine Schublade stecken, weil man die kreative Freiheit und das Brechen mit Grenzen regelrecht fühlen kann. Ist das die Basis von TRIBULATION?

Adam: »In gewisser Hinsicht ja. Wir haben über die Jahre einen TRIBULATION-eigenen Raum erschaffen, der ziemlich groß ist. Wir können aus diesem Raum nie komplett austreten – vielleicht einen kleinen Schritt, doch mehr nicht, denn dann wäre es nicht mehr TRIBULATION. Dafür haben wir von Anfang an die unterschiedlichsten künstlerischen und musikalischen Inspirationen in diesen Raum mitgebracht, die unserem gesamten Leben entstammen. Wir waren schon immer Musikfanatiker, vor allem was Metal angeht, aber wir haben nie exklusiv nur ein Genre gehört. Und dieser Pool aus musikalischen Erfahrungen erwacht durch TRIBULATION zum Leben.«

Johannes, du hast mal erzählt, dass dein Vater total auf Psychedelic Rock der Siebziger steht. Hat dich sein Musikgeschmack auch beeinflusst?

Johannes: »Ja (lacht). Es ist witzig, wie ich mehr und mehr zu meinem Vater werde. Manchmal ist es auch beängstigend, aber an sich ist es etwas Schönes,...

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