RH #369Interview

W.A.S.P.

Die Tür ist geschlossen

Blackie Lawless

Ein Vierteljahrhundert „The Crimson Idol“ ist ein Grund zum Feiern, denn die vertonte Geschichte um Jonathan, einen jungen Musiker, der auszieht, um sein Glück zu finden, und schließlich auf der Bühne Suizid begeht, bietet nicht nur die Bühne für das wichtigste W.A.S.P.-Album, sondern auch für eine der besten Konzeptplatten überhaupt. Anlässlich des Jubiläums veröffentlichen Bandleader Blackie Lawless & Co. nicht nur den bereits 1992 gefilmten, aber bis dato nie fertiggestellten Film zum Album, sondern auch eine neu eingespielte, verlängerte und unter dem Titel „ReIdolized“ firmierende Version des Jahrhundertwerks. Wir trafen uns mit Mr. Lawless zum ausgiebigen Gespräch.

Blackie, was für ein Gefühl war es, sich nach 25 Jahren noch einmal so intensiv mit „The Crimson Idol“ zu beschäftigen?

»Ein ziemlich seltsames, das kann ich dir sagen. Im ersten Schritt sind wir ins Studio gegangen, um uns die alten Tapes anzuhören. Mir fiel sofort auf, dass das Material einen ganz besonderen Vibe hatte. Es war völlig egal, ob man sich den gesamten Mix oder nur einzelne Spuren anhörte, die Magie war allumfassend. Ich kann kaum beschreiben, wie ich mich in diesem Moment fühlte, aber ich hatte eine Gänsehaut am ganzen Körper. Dass das Material so perfekt war, stellte uns vor ein Problem: Mir war nicht klar, wie wir „The Crimson Idol“ auf angemessene Weise rekreieren sollten. Natürlich könnten wir die Tracks einfach nachspielen und auch die Energie wieder einfangen, keine Frage. Aber ein Album...

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