RH #368Krach von der Basis

Als Sébastien „BST” Tuvi zu AOSOTH stieß, wurde das Projekt musikalischer. Spätestens mit seinem aktuellen Album, einem Strudel aus dissonanten Gitarren und umso klareren Songstrukturen, positioniert sich Kopf MkM im vorderen Drittel der französischen Szene.

MkM, warum habt ihr drei Jahre für „V” gebraucht?

»Wir wollten nach der Veröffentlichung unseres letzten Albums touren, mussten aber andere Musiker hinzuziehen, weil die Band ja im Kern nur aus zwei Mann besteht. Diese Leute einzuarbeiten, dauerte, und daraufhin beschlossen wir, sie auch für die nächste Studioproduktion hinzuzuziehen. Daraus ergab sich, dass auf der neuen Scheibe zum ersten Mal ein richtiges Schlagzeug zu hören ist. Das Schwierigste im Vorfeld war wohl die Einigung, zu der wir kommen mussten, nachdem auf der Tour Spannungen zwischen uns aufgekommen waren, was in solchen Situationen eben geschehen kann. Ich würde uns nicht als Freunde bezeichnen; die Menschen, mit denen ich mich umgebe, sind Arbeitskollegen, doch ansonsten bin ich ein Einzelgänger.«

Euer fünftes Album schließt ein thematisches Konzept ab. Welches Fazit zieht ihr dabei?

»Es markiert keinen absoluten Bruch, sondern nur das Ende für gewisse Motive, die sich aus Ereignissen in der Vergangenheit ergaben. Als ich die Texte zu „III: Violence & Variation” schrieb, beeinflussten mich Erinnerungen an Momente, die nicht mehr wiederkehren werden. Die bedrückende Stimmung dieses Albums und seines Nachfolgers macht mir den Zugang mittlerweile schwer, ich...

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