RH #368Interview

AUDREY HORNE

Ordnung ist das halbe Leben

Audrey Horne

Die kleine Formdelle des Vorgängeralbums machen AUDREY HORNE mit „Blackout“ mühelos wieder wett. Sänger Torkjell „Toschie“ Rød referiert für uns über Legenden der Rockhistorie und die ganz spezielle Magie von Kuhglocken.

Toschie, bist du zufrieden mit „Blackout“, und wie fielen die bisherigen Reaktionen auf die Platte aus?

»Die Reaktionen sind gut. Vorausgesetzt, die Journalisten lügen mich nicht an (grinst). Wir haben uns mehr Zeit für das Album genommen als für „Pure Heavy“, denn wir sind keine Band, die Fließbandarbeit abliefern kann. Das haben wir gelernt. Auch wenn es im Nachhinein immer Dinge gibt, die man gerne noch verändern würde, sind wir mit „Blackout“ glücklich. Irgendwann muss man eine Platte auch loslassen.«

Mir persönlich gefiel „Pure Heavy“ nicht so gut wie die Vorgängeralben. „Blackout“ klingt deutlich ausgereifter.

»Da stimme ich zu. Nach der Veröffentlichung von „Pure Heavy“ waren wir der Meinung, eine deutlich bessere Platte als „Youngblood“ abgeliefert zu haben, aber uns dämmerte schnell, dass das nicht der Fall war. Diesmal haben wir über einen Zeitraum von drei Jahren an den Songs gearbeitet. Wir haben sämtliche Ideen, die wir im Proberaum hatten, aufgenommen und uns bei Thomas (Tofthagen, g. - tk) zu Hause getroffen, um das Material zu sichten – bei einigen Flaschen Wein und einem guten Essen natürlich (lacht). Bei diesem Meeting waren wir extrem selbstkritisch und haben das Material in drei Kategorien unterteilt: Songs, die wir weiter ausarbeiten wollen,...

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