RH #367Tourtagebuch

GRAVE PLEASURES

Tanzt mit den Skeletten!

Grave Pleasures

GRAVE PLEASURES ziehen mit ihrem neuen, beeindruckenden Werk „Motherblood“ durch die Lande und statten dabei vier großen deutschen Städten einen Besuch ab. Wir haben uns für drei dieser Konzerte mit auf Tour begeben und die Tanzfläche studiert.

Der Hauptstadt-Tanz

Im Berliner Szeneviertel Friedrichshain stoße ich auf sechs Finnen, einen Briten und einen Italiener, die allerbester Laune sind. Die Fahrt von Frankfurt nach Berlin hat die Jungs jedoch knapp sieben Stunden gekostet, und sie sind sichtlich erschöpft von der Gurkerei. Kaum im Club angekommen, machen sie sich an den Aufbau der Bühne und kümmern sich um den Soundcheck. Während ich mit Sänger Mat McNerney im Backstage-Bereich das erste Willkommensbier trinke, dröhnt schon der Testsong von Mixer Matti Kynsijärvi durch den Laden. Und das will hier sofort gesagt sein: Der Junge hat es drauf! Der Testsong besteht aus diversen Gitarrenspuren, die sich zwischen den Boxen hin und her bewegen und dabei das Potenzial des Raumes ausloten. Für den Gesang nutzt Matti dann ein Hexvessel-Intro, das ebenfalls Mats Stimme enthält und somit bestens geeignet ist.
Nachdem die Jungs zwei Lieder beim Soundcheck geprobt haben, ist auch die deutsche Vorband ROPE SECT damit an der Reihe. Durch den recht leisen Gesang dröhnen die Becken zusätzlich durch das Gesangsmikrofon, sodass GRAVE PLEASURES-Drummer Rainer Tuomikanto großzügig eines seiner Ride-Becken zur Verfügung stellt, da es wesentlich dünner und somit feiner im Klang ist. Vor dem...

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