RH #367Special

DEATH

Denn sie wussten nicht, was sie tun…

Death

1987 erschüttert „Scream Bloody Gore“ den Extrem-Metal-Underground wie kaum ein anderes Album. Verzapft von zwei blutjungen Teenagern, ist die DEATH-Debüt-LP bis heute ein absolutes Referenzwerk für klassischen, unverwässerten Death Metal. 30 Jahre später tauchen wir in die Ursuppe der damaligen Szene und schnappen uns zwei der verbliebenen Protagonisten für exklusive Interviews.

Der Urknall von „Scream Bloody Gore“ hallt bis heute nach, wenn man sich die nach wie vor quietsch-, pardon, grunzfidele weltweite Old-School-Death-Metal-Community ansieht. Ganz am Anfang werden DEATH hingegen von großen Teilen der Szene und sogar der eigenen Plattenfirma (!) verlacht. Beim Rock Hard versteht man die Truppe allerdings von Anfang an:
„ACHTUNG – geht aufs Klo, bevor ihr weiterlest!“, hämmern wir 1985 in Ausgabe 12 für eine Demo-Rezension marktschreierisch in die Schreibmaschine, bevor wir der Band reihenweise Komplimente um die Ohren hauen: „DEATH sind die widerlichsten, perversesten, brutalsten, härtesten, schnellsten und dreckigsten Ratten, die auf dieser Erde herumkriechen! Abgesehen von ihrer Härte und Schnelligkeit gibt es etwas, das DEATH von gewissen anderen Hardcore-Bands (you know who you are…) abhebt: Sie besitzen tatsächlich ein Fünkchen Originalität und Talent!“ Dazu gibt´s ein Foto der blutbesudelten Heiligen Dreifaltigkeit Chuck Schuldiner/Rick Rozz/Kam Lee.
Der 16-jährige Chuck Schuldiner (g./v. und wenn nötig auch b.) gründet 1983 in Florida als ´ne Art Venom-Huldigung die...

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