RH #367Krach von der Basis

CRYPTS OF DESPAIR

Schluss mit Bullshit

Crypts Of Despair

CRYPTS OF DESPAIR aus Litauen existieren schon seit 2009, doch erst jetzt kommt mit „The Stench Of The Earth“ ihre erste Veröffentlichung. Die Platte gefällt mit wuchtigem und geschmackvoll melodischem Death Metal zwischen düsterem Ami-Death und melancholischem finnischen Todesblei. Wir sprachen mit Sänger und Gitarrist D.A.

D.A., woher nehmt ihr eure Inspiration?


»Das aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Was unseren Musikgeschmack angeht, gibt es innerhalb der Band viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Was uns am meisten bewegt, ist natürlich Death Metal. Wir lieben den alten Kram, damit hat schließlich alles begonnen. Allerdings interessieren uns momentan vor allem Veröffentlichungen, die nach den frühen 2000ern rauskamen.« 


Üblicherweise nehmen Bands erst mal ein Demo oder eine EP auf, bevor sie sich an ein ganzes Album heranwagen. Ihr macht es anders und veröffentlicht direkt einen Longplayer. Warum?


»In den frühen Tagen der Band, als wir noch zu dritt waren und einen anderen Sänger hatten, waren wir kurz davor, ein Album mit neun Songs fertigzustellen. Doch dann fiel alles auseinander, und die Band wurde auf Eis gelegt. Als sich abzeichnete, dass die Band wiederbelebt wird, sagte ich zu mir: „Kein Bullshit mehr!“ Daher haben wir direkt ein Album aufgenommen, ohne vorher Demos oder EPs einzuspielen.« 


Ihr stammt aus Litauen. Inwiefern beeinflusst das euren Stil? Wie ist es überhaupt um die Metal-Szene dort bestellt?


»Der Fakt, dass wir aus Litauen stammen,...

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