RH #367Interview

CAVALERA CONSPIRACY

Schizophrene Stammeskrieger

Cavalera Conspiracy

Kaum waren die beiden Cavalera-Brüder mit „Max & Iggor Return To Roots“ auf Tour, da haben sie schon ein neues CAVALERA CONSPIRACY-Album am Start – und was für eins! Wir klingeln bei Frontmann Max in Amerika durch, der gut gelaunt und hörbar stolz auf die vierte Scheibe ist.

Max, wie war es für dich, das komplette „Roots“-Material zu spielen?

»Das Album hat die Zeit überdauert und ist immer noch sehr stark – dementsprechend hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die Songs zu spielen. Ich war offen gesagt angenehm überrascht, wie gut die Tour besucht war: alle Shows rappelvoll! Offenbar verbinden viele Leute nostalgische Gefühle mit der Scheibe. Zudem waren auch viele junge Besucher da, die damals noch zu klein waren und nun die Songs zum ersten Mal live hören konnten.«

Musstet ihr viel proben?

»Eigentlich nicht, nur ein paar Tage. „Roots“ ist spielerisch das einfachste Sepultura-Album, und Songs wie ´Roots Bloody Roots´ oder ´Ratamahatta´ haben wir so oft gespielt, dass sie inzwischen in unsere DNA übergegangen sind. Lediglich die Songs, die wir noch nie live gespielt haben, mussten wir ausgiebiger proben, also z.B. ´Lookaway´, ´Born Stubborn´ und ´Dictatorshit´.«

Hat diese „Roots“-Tour einen Einfluss auf das neue CAVALERA CONSPIRACY-Album gehabt?

»Natürlich! Wir sind direkt nach der Tour ins Studio und haben die ganze Energie mitgenommen. „Psychosis“ ist stilistisch nicht ganz vergleichbar, aber diese Live-Energie ist auf dem Album sehr deutlich zu spüren.«

Das instrumentale Titelstück...

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