RH #367Interview

HARD ACTION

Öfter mal nix Neues

Hard Action

Ihr Debüt „Sinister Vibes“ ließ vor zwei Jahren den Sound und das Feeling der langfristig doch nicht ganz so revolutionären „Scandinavian Rock Revolution“ wiederaufleben, die in den späten 1990ern von Bands wie Gluecifer oder den Hellacopters angeführt wurde, und jetzt schieben HARD ACTION einen mindestens ebenbürtigen Nachfolger hinterher. Gitarrist Ville Valavuo entpuppt sich im Gespräch passend zu den neuen, facettenreicheren Songs der Finnen als nachdenklicher Zeitgenosse.

Ville, habt ihr euch nach dem Überraschungserfolg eures Einstands beim Songwriting für „Hot Wired Beat“ unter Druck gesetzt gefühlt?

»Ich weiß nicht, ob es sich auf unser Songwriting ausgewirkt hat, aber wir wollten mit unseren neuen Stücken definitiv etwas anders machen. Meinem Gefühl nach haben sie sich natürlich entwickelt, weil wir nicht noch einmal dasselbe in Grün schreiben wollten. Im Nachhinein war mir unser Debüt dann doch ein bisschen zu einseitig. Das ist nicht unbedingt negativ gemeint, aber wieder zehn Songs in dem Stil zu komponieren, wäre unsinnig gewesen, also versuchten wir es mit etwas mehr Abwechslung. „Hot Wired Beat“ ist zwar auch ein Rock´n´Roll-Album, aber auf allen Ebenen wesentlich vielfältiger.«

Bewegt ihr euch da oben wirklich auf gefährlichem Terrain, oder ist der Titel ´Hostile Street´ symbolisch zu verstehen?

»Der Text stellt einen Kommentar zum alltäglichen Leben heutzutage dar, in dem Menschlichkeit zu etwas Seltenem geworden ist. Die Leute gehen ruppig miteinander um, sind...

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