RH #367Interview

GWAR

Mit Bon Scott nach Lappland

Gwar

Dass GWAR alles und jeden gerne durch ihren aus Exkrementen, Sperma, Blut und Eiter bestehenden Kakao ziehen, ist hinlänglich bekannt. Aber auch ansonsten sind die selbsternannten „Scumdogs Of The Universe“ ein satirischer Stachel im Fleisch politisch korrekter Zeitgenossen, bigotter Christen, zahlloser Prominenter und jedes US-Präsidenten seit Ronald Reagan.

Dass die Mucke der Herrschaften angesichts ihres provokant-schrillen Images häufig ins Hintertreffen gerät, ist zwar schade, liegt aber auch im Falle des aktuellen Albums „The Blood Of Gods“, mit dem GWAR ein ganzes Stück weit zu ihren rotzigen Punk- und Rock(´n´Roll)-Wurzeln zurückkehren, in der Natur der Sache. Sänger Blöthar, der auf dem 14. Studiodreher der Band erstmals in die großen Fußstapfen seines 2014 verstorbenen Vorgängers Oderus Urungus tritt, sieht das ähnlich.

»Es war echt schwer, ein Album ohne Oderus aufzunehmen, aber ich denke, dass uns das Experiment geglückt ist. Ironischerweise klingt „The Blood Of Gods“ sogar mehr nach klassischen GWAR als die letzten Scheiben, und trotz der vielen Punk- und Rock-Einflüsse enthält das Album noch genügend Metal-Elemente. Auf alle Fälle hatten wir großen Spaß, „The Blood Of Gods“ aufzunehmen, und das hört man der Platte für meine Begriffe auch an.«

Der neue Frontmann des Fünfers mimt in Interviews zwar eigentlich die Rolle von Blöthar, dem Berserker, ab und zu gibt er dann aber doch „normale“ Antworten bzw. kann sich des Öfteren ein Lachen nicht verkneifen,  etwa wenn...

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