RH #367Interview

WITCHERY

Harte Jungs mit weichen Ohren

Witchery

Was ist bloß mit WITCHERY passiert? Erst veröffentlichen die kauzigen Schweden-Thrasher sechs Jahre lang kein einziges Album und dann auf einmal zwei innerhalb eines Jahres. „I Am Legion“ ist nach dem starken „In His Infernal Majesty´s Service“ keineswegs ein Schnellschuss, sondern ebenfalls eine geile WITCHERY-Platte geworden. Gitarrist Patrik Jensen, der erst vor Kurzem auch mit The Haunted einen neuen Longplayer veröffentlicht hat, ist momentan voll im Stress, aber so ist das nun mal, wenn man quasi drei Alben in zwölf Monaten raushaut.

Patrik, es scheint so, als ob du mit zunehmendem Alter immer kreativer wirst. Woher kommt die neue Kreativität und Inspiration?

»Nun, zu Anfang unserer Karriere waren wir ja schon einmal so kreativ und produktiv und haben jedes Jahr einen Release rausgehauen. Das war irgendwo auch unsere Maxime gewesen, mit der wir uns damals gegründet haben: nach Möglichkeit jedes Jahr eine Platte veröffentlichen. Um die Jahrtausendwende herum starteten wir dann mit unseren anderen Bands The Haunted (Patrik Jensen, g. - ps), Arch Enemy (Sharlee D´Angelo, b. - ps) und Opeth (Ex-Drummer Martin Axenrot - ps) richtig durch, sodass WITCHERY etwas in den Hintergrund rückten und die Abstände zwischen den Alben länger wurden, teils bis zu sechs Jahre. 2016 begingen wir mit „In His Infernal Majesty´s Service“ unser 20-jähriges Bandjubiläum, und ich dachte mir, wenn wir jetzt wieder einige Jahre bis zum nächsten Album verstreichen lassen, werden WITCHERY abermals in...

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