RH #367Interview

GALACTIC COWBOYS

Asien wäre auch mal schön

Galactic Cowboys

Dass die GALACTIC COWBOYS 17 Jahre nach ihrem letzten Album mit einem neuen Longplayer um die Ecke kommen, ist durchaus eine Überraschung. Noch viel überraschender ist aber die Tatsache, dass das Quartett aus Texas auf „Long Way Back To The Moon“ klingt, als wäre die Zeit im Jahre 2000 stehen geblieben. Ihr mit Beatles-mäßigem Harmoniegesang durchtränkter Groove-Metal, der gerne auch mal als härtere Variante von King´s X bezeichnet wird, ist eben zeitlos.

Sänger/Gitarrist Ben Huggins spricht von einer recht unspektakulären Reunion, die im Original-Line-up mit ihm, Dane Sonnier (g./v.), Monty Colvin (b./v.) und Alan Doss (dr./v.) stattfindet, wobei Colvin die Dinge wieder ins Rollen brachte.

»Ja, das war so vor zwei, drei Jahren, als wir alle einen Anruf von Monty bekamen und er uns fragte, ob wir wieder Bock auf GALACTIC COWBOYS hätten. Erstaunlicherweise sagten alle zu, und der Rest ist nun auch schon wieder Geschichte (lacht).«

Was habt ihr seit dem letzten Album „Let It Go“ (2000) getrieben? Ein paar von euch verdingten sich auch in anderen Bands und Projekten, also ganz raus aus dem Musikbusiness seid ihr wohl nicht gewesen, oder?

»Das ist richtig, Monty hat zum Beispiel eine Band namens Crunchy am Laufen und mit ihr schon drei Alben veröffentlicht. Alan ist als Manager und Produzent tätig, Dane hat ebenfalls ein paar Projekte am Laufen gehabt, und ich selbst bin mit Gristle aktiv gewesen. Wir haben sogar ein Album via Metal Blade Records veröffentlicht. Seit fünf Jahren nun...

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