RH #367Interview

ANNIHILATOR

Alles muss man selber machen

Annihilator

Gitarrist, Sänger, Studio-Bassist, Demo-Drummer, Songwriter, Texter, Engineer, Producer und last but not least Manager – ANNIHILATOR war in Person von Mastermind Jeff Waters im Grunde genommen schon immer eine One-Man-Show. Dass der redselige Kanadier trotzdem nicht (nur) als exzentrischer Solokünstler wahrgenommen wird, liegt an den zahllosen großartigen Musikern, mit denen sich der 51-jährige Ausnahme-Thrash-Klampfer seit dem 1989er Fabeldebüt „Alice In Hell“ sowohl im Studio als auch auf der Bühne immer wieder umgibt.

Schenkt man der Internet-Enzyklopädie Wikipedia Glauben, dann hat Jeff seit Ende der Achtziger mit mehr als zwei Dutzend Musikern zusammengearbeitet.

»Eigentlich müssten es sogar gut drei Dutzend sein. Seit dem zweiten Album „Never, Neverland“ habe ich eigentlich immer nur nach einem Sänger und Schlagzeuger fürs Studio Ausschau gehalten und mir für die anschließenden Tourneen dann Livemusiker gesucht. Die ständigen Line-up-Wechsel haben u.a. auch damit zu tun, dass ich unbedingt mit Leuten wie Mike Mangini zusammenarbeiten wollte, der schon bei Extreme und Steve Vai war und seit 2010 bei Dream Theater trommelt. Einige Leute sind aber auch der Meinung, dass es schwierig ist, mit mir zu arbeiten, und dass ich gerne Musiker rauswerfe«, lacht Schnellsprecher Waters, der mit dem 16. (!) Studioalbum „For The Demented“ eine bockstarke, erfrischende Thrash-Metal-Scheibe mit ganz viel Melodie ausgebrütet hat, bei der Jeff erstmals sein Bassist Rich Hinks als...

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bis
14.07.2018
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