RH #366Seziertisch

GUNS N' ROSES

Seziertisch: Guns N´ Roses

Guns N´ Roses

Als ich mich vor einiger Zeit im Rahmen einer Recherche mit dem ehemaligen Gunners-Manager Alan Niven unterhielt, waren wir uns schnell in einer Sache einig: Es gibt bis heute keine Band, die es auch nur ansatzweise geschafft hat, in die überlebensgroßen Fußstapfen zu treten, die GUNS N´ ROSES während ihrer klassischen Phase (also bis zum Ende der „Use Your Illusion“-Tour im Sommer ´93) hinterlassen haben.

Die 2016 gestartete Reunion, bei der Frontmann Axl Rose, Gitarrist Slash und Bassist Duff McKagan erstmals seit Jahrzehnten wieder gemeinsam auf der Bühne stehen, hat bewiesen, dass GN´R nach wie vor in der Lage sind, ganze Generationen von Fans zu vereinen und zu begeistern. Hätte es das Line-up des Debütalbums, also Axl, Slash, Duff, Gitarrist Izzy Stradlin und Drummer Steven Adler, geschafft, auf Dauer zusammenzubleiben, dann hätte diesen zusammengewürfelten Haufen von Außenseitern nichts auf der Welt stoppen können. Zeit für eine längst überfällige Werkschau.


ESSENZIELL

APPETITE FOR DESTRUCTION

(Geffen, 1987)
Wenn es ein Album gibt, das jeder Rock´n´Roll-Fan im Schrank stehen haben muss, dann das GUNS N´ ROSES-Debüt. Punkt. „Appetite For Destruction“ ist ein unsterbliches Stück Musikgeschichte, ein Werk, das so außergewöhnlich gut und konkurrenzlos ist, dass man es ohne Probleme auf eine Stufe mit dem Led-Zeppelin-Debüt oder „Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band“ von den Beatles (ja, kreuzigt mich jetzt ruhig) stellen kann. Diese Platte, auf der es keinen einzigen Song...

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