RH #366Interview

RAM

Wenn Präsidenten rotsehen

Ram

Auf der B-Seite von „Rod“ erzählen RAM die Geschichte ihres Maskottchens Ramrod weiter, das bisher auf allen Alben der Schweden eine Rolle spielte, aber Fantasy hin, Science Fiction her: Oscar Carlquist & Co. beweisen erneut, dass Metal bei aller Theatralik und Traditionspflege inhaltlich tiefer schürfen kann, während Außenstehende nur die Graberde an der Oberfläche sehen.

Oscar, bei einem Titel wie ´Declaration Of Independence´ denkt man sofort an die USA, aber RAM gerieren sich jetzt nicht ernsthaft als Politkritiker, richtig?

»Nein, aber ich greife mit dem Text des Songs den Ursprungsgedanken hinter den Vereinigten Staaten auf, demzufolge jeder Mensch sozusagen ein Staat für sich selbst ist. Natürlich genießt niemand auf der Welt uneingeschränkte Freiheit, doch als Künstler habe ich die Möglichkeit, herrschende Umstände übertrieben darzustellen, um unsere Hörer zum Nachdenken anzuregen. Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit mit dem Freiheitsbegriff. Nach Gesprächen mit unterschiedlichen Leuten ist mir klar geworden, dass viele ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr frei sein wollen, denn dies zieht Verantwortung nach sich, und manche folgen lieber der grauen Masse, als unabhängig zu sein. Uns geht es in den westlichen Gesellschaften so gut, dass wir unsere relative Freiheit für selbstverständlich halten, wobei wir nicht bemerken, wie sie uns schrittweise genommen wird.«

Ist das eine unumkehrbare Entwicklung, sozusagen ´On Wings Of No Return´?

»Beim Schreiben dieses...

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