RH #366Interview

ELECTRIC WIZARD

High sein, frei sein

Electric Wizard

ELECTRIC WIZARD stehen für Hymnen an Sex, Drogen und den Tod, für analogen Sound und walzenden Doom und auch für puren Rock´n´Roll. Sänger und Gitarrist Jus Oborn – Kopf und einziges verbliebenes Gründungsmitglied der englischen Truppe – spricht mit uns offen über musikalische Inspirationen, den Einfluss von Drogen, die Angst vor dem Tod und ermutigt uns, mal wieder ein bisschen rebellischer zu sein.

Jus, „Wizard Bloody Wizard“, der Titel eures neuen Albums, ist offensichtlich angelehnt an Black Sabbaths „Sabbath Bloody Sabbath“, und der Einfluss der Band auf ELECTRIC WIZARD ist längst kein Geheimnis mehr, aber wie genau haben dich Ozzy & Co. musikalisch und persönlich beeinflusst?

»Ich habe mich schon zu Black Sabbath hingezogen gefühlt, als ich noch ziemlich jung war. Das lag aber nicht nur an der Musik, denn mich hat auch dieses Düstere, das die Band umgab, gereizt. Mir hat gefallen, dass viele Leute, die älter waren als ich, fanden, dass Black Sabbath eine ziemlich schreckliche Band seien – eine Band, die man lieber nicht hören sollte. Musikalisch sind sie einfach wie die Wurzel von ELECTRIC WIZARD.«

Daneben inspirieren euch auch Bands wie Led Zeppelin und andere Rock´n´Roll-Künstler der sechziger und siebziger Jahre. Glaubst du noch an den Rock´n´Roll, und ist er nach wie vor lebendig?

»Natürlich, ich glaube total an den Rock´n´Roll, aber ich bin mir nicht sicher, ob es ihn wirklich noch gibt, ob er wirklich noch lebendig wird. Ich glaube, er ist tot. Doch vielleicht erwacht...

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