RH #366Interview

SORCERER

Der Doom der Könige

Sorcerer

Mit ihrem zweiten Album in ihrem zweiten Leben legen die Schweden SORCERER das beste Doom-Werk des Jahres vor. Bassist und Gründungsmitglied Johnny Hagel spricht mit uns über die schwermütigen und zugleich erhebenden Klänge von „The Crowning Of The Fire King“.

Johnny, wie habt ihr es geschafft, über all die Jahre das majestätische Feeling beizubehalten, das SORCERER schon auf den Demos ausgemacht hat? Immerhin ist seit damals neben dir lediglich Sänger Anders Engberg als permanentes Bandmitglied dabei.

»Wir versuchen immer, dem treu zu bleiben, wofür SORCERER stehen: majestätischer Doom mit einem Metal-Touch. Allerdings wollen wir nicht das gleiche Album wieder und wieder aufnehmen, sodass es die größte Herausforderung für uns ist, etwas Neues zu schaffen, das alle typischen SORCERER-Elemente enthält. Ich hoffe, dass uns dies erneut gelungen ist. Kunst bedeutet Leiden. Immer. Ich versuche beim Komponieren immer, alles zu geben.«

Im Info bezeichnet ihr euren Stil als „Royal Epic Doom“. Auf wessen Mist ist dieser Ausdruck gewachsen?

»Er stammt aus einem Review zum letzten Album, und wir fanden, dass er sehr gut klingt. Wir kommen mit jedem Label klar, das man uns verpasst. Wir klingen einfach, wie wir klingen, und wer sind wir, dass wir jemandem sagen könnten, dass seine Interpretation falsch sei?«

Wegen des Ausstiegs eures Drummers Robert Iversen hat Lars Sköld von Tiamat und Avatarium die neue Platte eingespielt. Jetzt ist Richard Evensand, der von 1991 bis zur Auflösung im...

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