RH #365Krach von der Basis

DEPHOSPHORUS

Sinnsuche im Weltraum

Dephosphorus

Mit ihrem ungewöhnlichen Eigenmarken-Stil gelten die griechischen DEPHOSPHORUS schon eine ganze Weile als besonderer Geheimtipp im Grind- und Extrem-Metal-Bereich, denn ihre Musik ist zugleich aggressiv, atmosphärisch und abgehoben.

Und dafür, dass sie sich für ihr aktuelles Album „Impossible Orbits“ eine Weile Zeit gelassen hatten, ist es überraschenderweise wesentlich kompakter, roher und auf den Punkt gebrachter ausgefallen als die Vorgänger „Night Sky Transform“ (2012) und „Ravenous Solemnity“ (2014), die fast schon eine Entwicklung ins Progressive aufzeigten.

»Das stimmt!«, meint Shouter Panos Agoros trocken zu dieser Beobachtung. »Es ist auf jeden Fall das kompakteste und aggressivste Album, das wir seit unserer Debüt-Mini-LP „Axiom“ gemacht haben. Dafür gibt es aber keinen bestimmten Grund. Es ist einfach nur das, was dabei rausgekommen ist.«

Rausgekommen ist das Album auch mit einiger Verzögerung, wie Panos zu berichten weiß:

»Ich muss dazu sagen, dass die Aufnahmen schon drei Jahre zurückliegen, was u.a. etwas damit zu tun hat, dass wir das Studio und unsere Aufnahmemethoden wechselten, hin zu analogem Equipment. Und das verzögerte es ein wenig, im Optimierungsverfahren den Mix richtig hinzukriegen.«

Sich selbst heften DEPHOSPHORUS das Stiletikett „Astrogrind“ an. Was zur Hölle soll das eigentlich heißen? 

»„Astrogrind” beschreibt überordnend unsere Musik, unser Konzept und unsere Ästhetik. Musikalisch spielen wir eine Mischung verschiedener heftiger Musikstile, von denen...

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