RH #365Krach von der Basis

INCANTATION

Geordnetes Chaos

Incantation

INCANTATION aus Pennsylvania sind Veteranen, wahre Schlachtrösser der Death-Metal-Szene und seit fast 30 Jahren im Geschäft. Das US-Trio gehört zu den einflussreichsten Genre-Bands überhaupt und hat soeben mit „Profane Nexus“ seinen zehnten Longplayer veröffentlicht, der imposanten, brutalen und mit vielen Doom-Anleihen versehenen Death Metal bietet. Wir unterhielten uns mit Bassist Chuck Sherwood.

Chuck, in nahezu jedem Interview, das ich mit einer extremen Death-Metal-Band führe, werden INCANTATION als Einfluss und Inspiration genannt. Im Prinzip müsstet ihr eigentlich so groß und bekannt sein wie Cannibal Corpse, oder?

»Sind wir das etwa nicht (lacht)? Die eigene Popularität zu bestimmen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, egal welche finanziellen Mittel oder Connections dir zur Verfügung stehen. Ich persönlich bin einfach nur froh, dass wir anscheinend so einflussreich sind.«

Wenn ihr schon so einflussreich seid, wer hat euch denn in all den Jahren beeinflusst?

»Iron Maiden waren mein Einstieg in den Metal, hinzu kamen Bands wie Manowar, Possessed, Slayer, Mercyful Fate oder Venom, die ich auch heute noch gerne höre. Nachdem ich mein Instrument beherrschte, wurden Gruppen wie Morbid Angel, Coroner oder Death zu meinen Inspirationsquellen, eben alles, was einen gewissen Anspruch hat und eine technische Herausforderung ist.«

Wie sind die Aufnahmen zu eurem neuen Album „Profane Nexus“ gelaufen?

»Oh, es war eine Schufterei, die Platte aufzunehmen (lacht). Wir hatten einige technische...

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