RH #365Interview

PAGAN ALTAR

Verfluchte Scheiße!

Pagan Altar

Die Bandgeschichte von PAGAN ALTAR gleicht einer klassischen Tragödie. Ihren ersten Song schrieben die Londoner 1975. Aber nicht einmal während der Hochzeit der NWOBHM langte es zu einer offiziellen Veröffentlichung. Erst ein Vinyl-Bootleg in den späten Neunzigern sorgte dafür, dass PAGAN ALTAR überhaupt auf dem Radar erschienen. Mit ihrem fünften Album „The Room Of Shadows“ liefern sie nun ihr Meisterstück ab. Zu spät für Gründer und Sänger Terry Jones, der vor zwei Jahren verstarb.

Es wurde niemals an die große Glocke gehängt, mittlerweile ist die Katze allerdings offiziell aus dem Sack: Terry und Alan Jones waren mitnichten Brüder, sondern vielmehr Vater und Sohn. In einer Band. Gitarrist Alan Jones erklärt, warum der Nachfolger von „Mythical & Magical“ (2006) so lange hat auf sich warten lassen:

»Terry hat es so sehr geliebt, live aufzutreten, dass es sich extrem schwierig gestaltete, konzentriert am Album zu arbeiten. Immer wieder flatterten neue Angebote für Gigs ins Haus, und Terry konnte einfach nicht nein sagen. Manchmal sind wir direkt von einem Land ins nächste geflogen. Wir konnten lediglich in unserer spärlich bemessenen Freizeit an der Platte tüfteln. Während der Proben haben wir hier und da am Album gebastelt, aber letztendlich sind wir einfach zu häufig live aufgetreten. Außerdem sind neue Musiker gekommen und gegangen und es dauerte immer eine halbe Ewigkeit, ehe die Neuzugänge eingearbeitet waren. Die Platte war Ende 2013 fast so weit, dass wir sie hätten...

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