RH #365Interview

BLACK COUNTRY COMMUNION

Nimm dies, Ritchie!

Black Country Communion

Mit diesem Comeback konnte man nicht mehr rechnen, aber die Supergroup um Glenn Hughes und Joe Bonamassa hat noch einmal die Kurve gekriegt. Vor allem, weil die beiden Hauptsongwriter ihre Herzprobleme in den Griff bekommen haben. Jeder auf seine Art...  

Glenn, ehrlich gesagt hat niemand mehr mit diesem guten Album gerechnet. Joe hat sich bei dir gemeldet, konnte man lesen. Nach all dem Theater und den Missverständnissen in den letzten fünf Jahren – was hat sich an eurem Verhältnis geändert?

»Vor anderthalb Jahren saß Joe im Tourbus und hörte sich die BLACK COUNTRY COMMUNION-Alben nach langer Zeit wieder einmal an. Beim letzten Song rief er mich an und fragte, was zur Hölle da passiert sei, dass wir nicht weitergemacht haben. Er war traurig über die Auflösung. Ich war damals in New York, und er lud mich zum Essen ein. Da haben wir dann vereinbart weiterzumachen. Wir riefen Jason (Bonham, dr. - js) und Derek (Sherinian, keys - js) an und stimmten den Zeitplan ab.«

Wie sah der aus?

»Joe und ich wollten diesmal allein die Songs schreiben. Also trafen wir uns im Studio, elf Tage hintereinander. Joe war auch jedes Mal pünktlich, das hatte es vorher so nicht gegeben. Er stand jeden Tag um 10.59 Uhr auf der Matte. Wir schrieben also 18 Songs, von denen es elf auf die Scheibe geschafft haben.«

Als wir im Dezember das letzte Mal miteinander sprachen – damals ging es um dein letztes Soloalbum „Resonate“ –, stecktet ihr mitten in den Aufnahmen. Wie gingen die vonstatten? War es einfacher...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.