RH #365Interview

DER WEG EINER FREIHEIT

Nichts bleibt, wie es ist

Der Weg einer Freiheit

Schon seit mehreren Jahren sind DER WEG EINER FREIHEIT eine feste Größe im modernen deutschsprachigen Black Metal. Auf dem aktuellen Album „Finisterre“ verbindet das Quartett um Gitarrist/Sänger Nikita Kamprad seine Trademarks mit einigen Neuerungen. Neben den musikalischen Aspekten sprachen wir mit dem Frontmann über inhaltliche Inspirationen, die sich im Laufe des Lebens wandeln.

Nikita, der Titel des neuen Albums lautet „Finisterre“, das Ende der Welt. Optisch distanziert sich das Artwork stark von den Covern eurer Vergangenheit. Welcher Veränderungsprozess steht für dich dahinter?

»Allgemein hat das Album für mich eine viel düsterere Atmosphäre als die Vorgänger. Insbesondere „Stellar“ war textlich eher romantisch und spirituell. „Finisterre“ soll einen auf den Boden der Tatsachen zurückholen und aufzeigen, was in unserer Welt los ist. Weil es dunkler und bedrohlicher klingt, war mir wichtig, das auch im Artwork-Konzept unterzubringen. Wir wurden schon vorwurfsvoll gefragt, ob wir jetzt bewusst in die Okkult-Ecke gehen, aber damit hat das nichts zu tun. Die rote Farbe soll etwas Aggressives ausdrücken und als Warnhinweis dienen.«

Sind die fünf Songs bewusst als Akte wie im klassischen Drama angelegt?
´Aufbruch´ als Ouvertüre mit einem Zitat aus „Die Wand“, in dem die Sehnsucht, aus dieser Welt zu scheiden, schon durchklingt, ´Skepsis 1 + 2´ als Zweifel und ´Finisterre´ als die Akzeptanz der Vergänglichkeit und des unvermeidbaren Todes?

»Interessanter Ansatz, auch wenn ich...

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