RH #365Interview

WUCAN

Lieber schräg als schön

Wucan

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Mit „Reap The Storm“ legen die Dresdner WUCAN den Nachfolger zu ihrem Longplay-Debüt „Sow The Wind“ vor. Ähnlich blumig wie ihre Bildersprache ist auch das musikalische Oeuvre, das mittlerweile beim besten Willen in keine Genre-Schublade mehr passt. „Krautrock für die Gegenwart“? „Musik für moderne Hippies“?

WUCAN eröffnen ihr zweites vollständiges Album mit ´Wie die Welt sich dreht´, einer lebhaften Nummer in deutscher Sprache, die knapp zehn Minuten Spielzeit auf die Uhr bringt. Sicherlich schwerer verdauliche Kost als etwa ´The Rat Catcher´ (das mit einem Lizzy-Groove beginnt, um dann auf den Spuren von Jethro Tull zu wandeln) oder auch das quirlige ´Ebb And Flute´. WUCAN trauen ihren Hörern offensichtlich so einiges zu.

»Genau«, bestätigt Multiinstrumentalistin, Sängerin und Songschreiberin Francis Tobolsky. »Es war schon eine bewusste Entscheidung, speziell mit diesem Song das neue Album zu eröffnen. Und zwar deswegen, weil der Vibe des Stückes ähnlich ist wie der vom ´Wandersmann´ auf der ersten Platte. Außerdem ist es eine logische Fortsetzung von ´Sow The Wind´, dem letzten Song der ersten Scheibe. Den ´Wandersmann´ haben viele Kritiker gehasst, weil er eben auf Deutsch war, und deswegen haben wir uns gedacht: Da schieben wir sofort noch einen hinterher und beginnen damit auch gleich die neue Platte. Wir haben die Eier direkt auf den Tisch gelegt und das neue Album mit einem Zehn-Minuten-Ding eröffnet – einfach so aus Spaß.«

Kann man...

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