RH #364Interview

DIE APOKALYPTISCHEN REITER

Yoga für alle!

Die Apokalyptischen Reiter

Nach dem eher umstrittenen Album „Tief.Tiefer“ wurde es ruhig um DIE APOKALYPTISCHEN REITER. Drei Jahre lang. Bis die Thüringer mit „Der Rote Reiter“ lautstark, brachial, aber auch abenteuerlich und fröhlich ihre Rückkehr einläuteten. Bassist Volk-Man spricht mit uns über Ruhe, Reisen und Rammstein-Riffs.

Volk-Man, vor „Der Rote Reiter“ habt ihr eine längere Pause eingelegt. Warum eigentlich?

»Ende 2015 haben wir in Jena eine Show zu unserem 20-jährigen Jubiläum gespielt, und da war eigentlich schon klar, dass wir uns mal ein bisschen rausnehmen müssen. Du verlierst dich irgendwann in Routine. Es kommt die nächste Tour, dann das nächste Album, dann müssen wir schon wieder dies und das planen. Du hast immer so einen Terminstau von ungefähr 24 Monaten vor dir hergeschoben, und dadurch bist du in der Perspektive auf die Zukunft eingeschränkt. Du kannst dich nie komplett auf ein Album konzentrieren, sondern denkst immer: „Ah, in zwei Monaten müssen wir schon wieder das und das machen.“ Das war der Hauptgrund zu sagen: „Wir machen jetzt nach 20 Jahren wirklich mal einen Cut, auch für uns.“ Seit wir aus der Schule raus sind, sind wir in dieser Band eigentlich schon zusammen. Bis auf einige kleine Besetzungswechsel waren das immer dieselben Leute. Wir waren gefühlt 20 Jahre lang zusammen auf Tour und kennen alle persönlichen Facetten von jedem zur Genüge, da brauchten wir einfach mal Luft. Als wir uns dann wieder zum Jammen trafen, kam all die Energie einfach aus uns rausgesprudelt. Dadurch ist noch viel von den ursprünglichen Songideen da. Man sagt ja immer, die Magie des ersten Moments und des ersten Gedanken ist meistens genau richtig. Und auf dem Album sind ganz viele solcher magischen Momente.«...

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