RH #364Interview

THE HAUNTED

»Wir haben uns gehasst«

The Haunted

Für die Schweden-Thrasher THE HAUNTED und ihren Frontmann Marco Aro ist das neue Werk „Strength In Numbers“ das eigentliche und wahre Comeback-Album nach dem großen Line-up-Crash im Jahre 2012, als drei Fünftel der Besetzung wegbrachen. „Exit Wounds“ war kein schlechtes Album, aber ein Schnellschuss und hatte bei Weitem nicht die Raffinesse und Variabilität von „The Dead Eye“ oder eben „Strength In Numbers“.

»Als wir seinerzeit „Exit Wounds“ aufnahmen, trieb uns nur ein einziger Gedanke an: möglichst schnell irgendwas rauszubringen«, gesteht Marco, den wir an einem lauen Sommerabend  von einem gemütlichen Barbecue abhalten. »Ola (Englund, g. - ps) kam mit diesem Song an, ich glaube, es war ´Kill The Light´, und wir legten uns darauf fest, dass dies die vorgegebene Richtung des Albums sein soll. Schnell, thrashig und höllisch brutal, etwas, das man von uns schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gehört hatte. Im Nachhinein bin ich nicht mehr sonderlich zufrieden mit „Exit Wounds“, die Platte ist mir zu gleichförmig, auch wenn ein paar sehr gute Songs drauf sind. Im Prinzip ist „Strength In Numbers“ das, was „Exit Wounds“ hätte sein sollen.«

„Strength In Numbers“ klingt wesentlich relaxter und nicht so verbissen, was auch ein Spiegelbild der Stimmung im Line-up sein dürfte, oder?

»Oh ja, auf jeden Fall! Wir hatten auch viel mehr Zeit, an den Songs zu feilen. Wir haben eine Art Dropbox für alle Bandmitglieder eingerichtet, wo jeder über zwei Jahre lang an den Liedern arbeiten...

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