RH #364Interview

ALPHA TIGER

Hammond statt Helloween

Alpha Tiger

Aus den blutjungen Shooting-Stars ALPHA TIGER ist inzwischen eine gestandene Band geworden, die diverse Höhen und Tiefen erlebt hat. Das schlicht „Alpha Tiger“ betitelte vierte Album liefert dafür den entsprechend erwachsenen Soundtrack.

Wurden ALPHA TIGER während ihrer ersten Karrierejahre noch als frische Antwort auf frühe Queensrÿche oder Helloween abgefeiert, kam es 2015 zu einer krassen Bruchlandung, die Bandkopf und Gitarrist Peter Langforth nach wie vor in den Knochen steckt.

»Wir hatten gerade das „iDentity“-Album veröffentlicht und einige erfolgreiche Release-Shows gespielt«, erzählt der 29-Jährige. »Die Läden waren ausverkauft, die Platte lief super, die Kritiken waren klasse, und es kamen lauter Tour- und Festivalangebote rein. Genau zu diesem Zeitpunkt stieg unser Sänger Stephan Dietrich aus. Das hat mir komplett den Boden unter den Füßen weggerissen. Beschissener geht´s nicht! Damit muss man erst mal klarkommen.«

Und wie kommt man damit klar?

»Man muss irgendwie durchhalten. Wir haben noch mehrere Gespräche mit Stephan geführt, aber an seinem Abgang war nix zu rütteln. Eins seiner Motive waren berufliche Gründe. Doch schon während der Aufnahmen von „iDentity“ war die Chemie nicht mehr perfekt. Manchmal fliegen in einer Band halt die Fetzen, und wir hatten im Gegensatz zu Metallica nun mal keinen Psychotherapeuten dabei (lacht). Man braucht ein dickes Fell, muss solche Sachen aber eigentlich abkönnen. Daher war sein plötzlicher Ausstieg ein Schlag ins Gesicht....

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