RH #363Interview

DECAPITATED

Moderne Nomaden

Decapitated

DECAPITATED schneiden auf ihrem siebten Studioalbum erneut einige ihrer Death-Metal-Zöpfe ab. „Anticult“ ist ein weiterer Schritt auf dem neuen Pfad der polnischen Extreme-Metal-Band, die ihre Inspiration unter anderem aus Meshuggah- und Sepultura-Werken zieht. Gitarrist Vogg hat im Interview auch für meckernde Altfans eine Antwort parat.

Vogg, in meinem Albumreview habe ich eure technischen Aspekte mit Meshuggah und die straighten Arrangements mit den Sepultura der „Chaos A.D.“-Ära verglichen. Kannst du das nachvollziehen?

»Ja, das macht Sinn, ich sehe diesen Vergleich als Kompliment. Meshuggah und Sepultura bedeuten mir sehr viel. Sepultura haben mich schon sehr früh beeindruckt, ich habe zu den frühen Alben das Gitarrespielen erlernt, und sie zählen immer noch zu meinen absoluten Lieblingsbands. Meshuggah habe ich vor zehn Jahren für mich entdeckt und bin ein großer Fan von ihnen. Wir haben auch schon viele Shows mit ihnen gespielt, so was färbt natürlich auf meine Inspiration ab. Auf „Blood Mantra“ und „Anticult“ sind diese Einflüsse zu hören. Natürlich gibt es aber auch noch andere, und ich finde, dass wir auf „Anticult“ unseren Stil gefunden haben. Wenn du den ersten Song hörst, weißt du, dass dies nur DECAPITATED sein können.«

Ähnlich wie die Sepultura der Max-Cavalera-Ära entwickeln sich auch DECAPITATED von Album zu Album weiter. Viele Fans begrüßen diese Entwicklung, in den sozialen Netzwerken schlägt euch aber auch einige Kritik dafür entgegen, euch vom reinen Death...

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