RH #362Krach von der Basis

POSSESSION

Und wieder kam die Polizei

Possession

Die belgischen POSSESSION sind wie ein kleiner Lichtpunkt am Himmel des neuzeitlichen Black-Death. Kaum eine Band von heute schafft es, so authentisch, aggressiv und eigensinnig zu klingen, so viel von sich und ihrer Kraft in die Musik hineinzustecken und dabei gleichzeitig auch Unmengen davon an die Hörenden weiterzugeben. Im Gespräch geben uns Sänger V. Viriakh und Schlagzeuger Pz. Kpfw (Mordspseudonym! - Red.) Einblicke in das Universum der Besessenen.

Seine ersten Schritte hat das Kollektiv unter recht besonderen Umständen und den Adleraugen der Polizei gemacht.

»Unsere ersten Proben fanden im Keller unseres ehemaligen Sängers Mestema statt«, verrät Pz. Kpfw. »Obwohl dieser irgendwo verloren auf dem Land abseits von Brüssel lag und unsere wöchentlichen Proben samstags mit allen Nachbarn abgesprochen waren, kam sofort die Polizei, wenn wir mal fünf Minuten länger gespielt haben. Irgendwann hatten wir genug und wechselten den Proberaum – doch wieder kam die Polizei. Wir haben mindestens sieben oder acht Mal den Raum gewechselt und zwischen all diesen Umzügen unser Demo sowie die EPs „Anneliese” und „1585-1646” geschrieben. Nun endlich haben wir tief im verrotteten Herzen von Brüssels toter Stadt einen Proberaum gefunden, den wir uns mit Bands wie Maleficence, Saqra´s Cult und Spermafrost teilen.«

Dort ist auch das Debüt „Exorkizein“ entstanden. Die Platte ist ein Konzeptalbum, das auf der Geschichte vom Leben und Tod des Gabriele Amorth basiert. Er war der letzte große,...

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CAULDRON + AURA NOIR + (DOLCH) + MALICIOUS + NEKROMANTHEON + OBLITERATION + POSSESSION + RANGER + DROWNED + BLACK MAGIC + u.v.m.25.05.2017
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