RH #362Krach von der Basis

AZARATH

Beim Sterben ist jeder der Erste

Azarath

„In Extremis” heißt der neue Klopper der Polen AZARATH. Die Nebenspielwiese von Behemoth-Drummer Inferno ist ein heißer Tipp für Freunde des polnischen Death Metal – auch wenn Inferno meint, dass es den eigentlich gar nicht gibt.

Glückwunsch zu eurem neuen Album, Inferno. Aber warum habt ihr sechs Jahre für „In Extremis“ gebraucht?

»Danke für das Lob. Das bedeutet uns viel, auch wenn für uns das wichtigste Ziel ist, dass wir selbst zufrieden sind. Ich finde allerdings nicht, dass sechs Jahre eine lange Zeit sind, besonders angesichts unserer sonstigen Verpflichtungen.«

„In Extremis“ bedeutet „im Äußersten“ oder „in den letzten Zügen liegend“. Bezieht sich der Titel auf die Musik oder auf den Moment des Sterbens?

»Auf beides. Im Death Metal geht es traditionellerweise um dieses Thema, und wir sind Traditionalisten und große Fans der Bands, die mit dem Wahnsinn angefangen haben. Und den Moment des Todes wird wohl oder übel jeder von uns irgendwann erreichen.«

Glaubst du, dass danach etwas kommt?

»Dazu gibt es so viele Fragen und Ansichten. Jeder würde die Antwort gerne wissen, aber keiner kennt sie. Letztendlich kann man sich dazu nur eine persönliche Sichtweise zurechtlegen, die auf den eigenen Gefühlen und dem bisschen basiert, was die Forschung hergibt.«

In der Vergangenheit habt ihr auch nicht mit satanistischer Symbolik gegeizt. Was bedeutet Satanismus für dich?

»Dass ich keine Organisation brauche, die mir sagt, wie ich zu leben habe. Ich richte mich nach meinen eigenen...

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