RH #362Classic Albums

ANGEL WITCH

Angel Witch (1980)

Angel Witch

Wenn eine Band das Zeug dazu hatte, die Phalanx der Big Three der NWOBHM (Iron Maiden, Saxon und Def Leppard) zu durchbrechen, dann ohne Zweifel die Londoner ANGEL WITCH. Das sagt zumindest Steve Harris. Und der muss es wissen, schließlich standen ANGEL WITCH ebenso wie Maiden 1980 bei EMI unter Vertrag. Warum am Ende doch alles anders kam, erklärt Bandchef Kevin Heybourne in einem persönlichen Gespräch.

ANGEL WITCHs erste 7”-Single/12”-EP „Sweet Danger“ (mit ´Flight 19´ sowie ´Hades Paradise´ auf der B-Seite) hielt sich trotz aller Vorschusslorbeeren leider nur eine Woche lang auf Platz 75 der englischen Charts. Offenbar zu wenig für den Major-Giganten, denn im Nu waren Kevin Heybourne (Gitarre, Vocals), Kevin Riddles (Bass, Keyboards) und Dave Hogg (Schlagzeug) ihren sauer verdienten EMI-Deal wieder los. Zwar stand mit Bronze Records sogleich eine neue Firma in den Startlöchern, doch irgendwie schienen ANGEL WITCH ab diesem Zeitpunkt vom Pech verfolgt zu sein.
Die erste LP erblickte ebenfalls noch im Jahr 1980 das Licht der Welt. NWOBHM-Insider zählen „Angel Witch“ zusammen mit der ersten Maiden und Diamond Heads „Lightning To The Nations“ zu den besten drei Debüt-LPs der gesamten Bewegung. Der Einfluss ANGEL WITCHs auf die heutige Okkult-Rock-Welle ist nicht zu unterschätzen, zusammen mit Witchfinder General (und natürlich Black Sabbath) zählen die East-Ender zu den am häufigsten zitierten Bands. Der Stellenwert der 1977 ursprünglich unter dem Namen Lucifer gegründeten...

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