RH #361ToneZone

War´s das?

Musikmesse 2017

Ein Termin für 2018 steht bereits im Messekalender, obwohl der erneute Schwund an Ausstellern für jeden Besucher sichtbar war. Quo vadis, Musikmesse?

Die parallel stattfindende „Prolight + Sound“ mit Bühnentechnik dürfte weiterhin „brummen“, doch die Musikmesse steckt in einer schweren Krise. Hinter vorgehaltener Hand sprachen viele Händler von ihrer letzten Messe, von den exorbitanten Preisen für die angemieteten Flächen und wenig angepassten Bedingungen. Die Neuheiten werden mittlerweile nahezu ausschließlich auf der NAMM-Show im kalifornischen Anaheim im Januar vorgestellt, der Willen der Hersteller, ihre Produkte ein zweites Mal für viel Geld in Frankfurt ins Rampenlicht zu stellen, schwindet immer mehr. Dazu kommt: Vor einigen Jahren boomte die Branche noch, doch von Zuwachsraten können die meisten Vertriebe nur noch träumen. Der Markt mit Musikinstrumenten ist gesättigt, junge Deutsche unter 25 Jahren sind für das Musikmachen schwerer zu begeistern als noch vor vor einigen Jahren. Eine indirekte Folge des Computerspiel-Booms?
Den anwesenden Messebesuchern war es wohl egal. Bis zum Freitag konnte man noch in aller Ruhe mit Produktentwicklern sprechen, Instrumente und Equipment ausprobieren, sich weiterbilden, Metal-Musikern wie Jeff Waters oder Marcus Siepen aus nächster Nähe auf die Finger schauen oder neue Trends erschnüffeln.
Wir waren mit der Kamera in Frankfurt und führten Gespräche mit Musikern und Vertretern der Branche (u.a. Marcus Siepen, Jen Majura, Schecter, ESP,...

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