RH #361Krach von der Basis

HYPNOS

Weiß ist das neue Schwarz

Hypnos

Die Tschechen HYPNOS melden sich nach fünf Jahren mit einem neuen Album zurück, das selbst Anhänger der Band überraschen dürfte. „The Whitecrow“ ist enorm abwechslungsreich, ja fast schon progressiv ausgefallen und hat nur noch bedingt etwas mit Death Metal zu tun. Bandleader/Sänger/Bassist Bronislav „Bruno“ Kovarík ist stolz wie Oskar auf den fünften HYPNOS-Longplayer, und das nicht nur, weil er eine ganze Armada an Gastmusikern ins Studio gezerrt hat.

Unter anderem haben solch illustre Szenegestalten wie V. Santura alias Victor Bullok (Triptykon, Dark Fortress), Igor Hubik (Root), Paul Speckmann (Master) und Martin Missy (Protector) einen Gastbeitrag geleistet.

»Ich habe auf die vergangenen Jahre mit HYPNOS geschaut und gemerkt, dass ich so viele tolle Musiker und Bands getroffen habe, mit denen ich gerne mal zusammenarbeiten würde. Schon für das „Heretic Kommando“-Album wollte ich gerne Peter von Vader und Martin Van Drunen von Asphyx dabei haben, aber sie mussten leider absagen. Diesmal hab ich eine ganze Liste von Musikern angeschrieben, und erstaunlicherweise hat kein einziger abgesagt (lacht).«

„The Whitecrow“ ist das mit Abstand abwechslungsreichste Album eurer Historie geworden. Die Platte wirkt von vorne bis hinten sehr durchdacht und durchkonzipiert. War es eine bewusste Entscheidung, diesen Weg zu gehen und über den Tellerrand hinauszublicken?

»Nein, ich würde noch immer behaupten, dass es eine natürliche Entwicklung ist, denn HYPNOS waren nie eine Band, die zweimal...

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