RH #361Krach von der Basis

BLOOD INCANTATION

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Blood Incantation

Die Amerikaner BLOOD INCANTATION mausern sich mit ihrem erdigen und gleichzeitig spacigen Morbid-Angel-meets-Timeghoul-Death-Metal langsam, aber sicher zur Underground-Sensation mit Aussicht auf höhere Weihen. Wir unterhielten uns mit Sänger und Gitarrist Paul Riedl, der auf sympathische Art einen Sprung in der (Satelliten-)Schüssel hat.

Paul, ich habe euch auf dem Braincrusher In Hell Festival in Hirschaid gesehen, wo ihr definitiv eine der besten Bands wart. Der Gig war Teil eurer Tour mit Cruciamentum. Wie lief die Gastspielreise für euch?

»Bei der Show waren wir ziemlich kaputt, da wir zwischen den letzten Tour-Gigs hin und her fliegen mussten und seit zwei oder drei Tagen nicht mehr horizontal geschlafen hatten. Außerdem hatten wir technische Probleme: Die Stromversorgung von Morris´ Effektboard brach während eines Solos zusammen, mir riss beim Solieren eine Saite, und die Backup-Gitarre stand im kalten Backstagebereich und war total verstimmt. Außerdem war Make-up oder Asche auf der Bühne, weswegen wir aufpassen mussten, dass wir nicht ausrutschen. Es war ein ziemliches Durcheinander. Gut, dass es dir trotzdem gefallen hat.  Insgesamt war die Tour großartig. Cruciamentum sind feine Kerle, und im Grunde genommen haben wir die ganze Zeit Witze gemacht und zu Morbid Angel im Bus gebangt und dabei Pickles und Chips gegessen. Ansonsten war die Tournee das komplette Gegenteil zu unseren Touren in den USA. Jeden Abend hatten wir ein volles Haus, die Leute waren begeistert,...

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