RH #361Krach von der Basis

WÖMIT ANGEL

Die Nonne muss alt und fett sein

Wömit Angel

WÖMIT ANGEL worshippen so ziemlich alles, was Extreme Metal in den Achtzigern zu bieten hatte – auch auf „Impaling Force Of Satan“, dem dritten Album der „Sado-Black-Metal“-Finnen. Grund genug, um uns Fronter W. Horepreacher vorzuknöpfen und ihm den einen oder anderen Nonnen-Aufreißtipp zu entlocken.

Horepreacher, soll man WÖMIT ANGEL als ein großes „Fuck off!“ an den modernen Metal und überproduzierten Hi-Fi-Sound verstehen?

»Ja! Moderner Sound kann in einigen Genres okay sein, aber nicht im Black Metal. Rauer Sound für eine raue Welt!«

Dementsprechend klingt auch euer drittes Album rau, dreckig und pur. Ist das der einzig richtige Weg für dich?

»Das war der Plan und unsere brüderliche Abmachung, als wir die Band gegründet haben. Wenn jemand das Gefühl hat, etwas anderes machen zu müssen, dann soll er es woanders tun. Uns ist es aber relativ egal, ob die Leute unsere Musik als pur empfinden oder nicht – sie ist definitiv eine pure Reflexion von dem, worauf wir Bock haben, und von der Art und Weise, wie wir die Welt sehen.«

Dann bevorzugst du sicher auch die First Wave des Extreme Metal, also Venom, Bathory, Hellhammer & Co.?

»Achtung, zu deiner verdammt fetten Überraschung: ja, haha! Diese Bands haben nichts zerdacht, der Sound ist einfach da, purer Ausdruck und einfach brillant. Das ist auch das, was wir versuchen einzufangen. Mir gefällt auch die Bipolarität dieser Ära: Verbündeter oder Feind. Trink ´n Bier oder verpiss dich. Heutzutage wird alles dominiert von diesen...

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