RH #361Interview

VALLENFYRE

Wenn´s am schönsten ist…

Vallenfyre

So direkt, wie Gregor Mackintosh mit seinem Nebenprojekt VALLENFYRE musikalisch vorgeht, fällt er auch zu Beginn des Interviews mit der Tür ins Haus. Die Band, die mit „Fear Those Who Fear Him” das Optimum aus ihrer Gratwanderung zwischen Doomdeath und typisch britischem Hardcore bis Crustpunk holt, ist nach den anstehenden Konzerten (vorerst?) Geschichte. Der Gitarrist und Sänger lässt dementsprechend den desillusionierten Zyniker raushängen.

Greg, euer erstes Album war ein Alleingang von dir, mit dem du dich nach dem Tod deines Vaters sozusagen selbst therapiert hast. Worin bestand die Motivation für den Nachfolger „Splinters” und nun „Fear Those Who Fear Him“?

»Mit dem Debüt schrieb ich mir meinen Frust über die Ungerechtigkeit des Lebens von der Seele. Nachdem VALLENFYRE zu einer richtigen Band geworden waren, hatten wir einfach so viel Spaß miteinander, dass wir ein zweites Album folgen lassen mussten. Das neue entstand eigentlich nur deshalb, weil ich das Gefühl hatte, dass noch ein Dutzend Songs in dieser Richtung in mir steckten und raus mussten. Demzufolge ist hiernach Schluss. Jedenfalls steht mir im Augenblick nicht der Sinn nach mehr. Ich habe alles gesagt.«

Textlich seid ihr im Lauf der Jahre immer gesellschaftskritischer, vielleicht auch politischer geworden, oder?

»„Splinters” war am stärksten politisch motiviert, während diese Komponente jetzt nur noch subtil durchschimmert. Bei den neuen Texten handelt es sich eher um Betrachtungen zum Wesen des Menschen...

Dieser Text endet hier.

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