RH #361Interview

ALESTORM

Sauflieder im Weltraum

Alestorm

Als ALESTORM 2008 ihr Debütalbum veröffentlichten, war ihr Piratenkonzept alles andere als eine sichere Nummer: „Fluch der Karibik“ hatte schon ein halbes Jahrzehnt auf dem Buckel, Seeräuber-Metal galt als Relikt der Achtziger/Neunziger, Folk-Einflüsse waren in etwa so „in“ wie Nu Metal heute. Für seinen Erfolg arbeitete der sympathische Haufen um Frontmann und Hauptsongwriter Christopher Bowes hart. In Kürze läuft die neue Langrille des Fünfers in den Hafen ein. Zeit für ein Gespräch mit Chris und Gitarrist Máté Bodor.

Herrschaften, „No Grave But The Sea“ ist bereits euer fünftes Studioalbum, und bisher weicht ihr keinen Schritt von eurem Konzept ab. Fühlt ihr euch deswegen manchmal eingeengt?

Chris: »Schwer zu sagen. Wir machen uns natürlich bei jedem Text Gedanken darüber, wie wir ihn ins Konzept einarbeiten können, aber das macht ja auch Spaß. Trinklieder passen sowieso gut zum Thema, das ist also schon mal eine sichere Bank. Im Grunde genommen können wir aber über fast alles singen, wenn wir abstrakt genug denken. Nimm zum Beispiel ´Treasure Island´: In den Lyrics geht´s nicht nur um den berühmten Roman, sondern auch um das Casino in Las Vegas – und darum, dass wir es selbst nicht fassen können, dass wir tatsächlich einen Song mit diesem Titel schreiben, denn mehr Klischee geht ja kaum. Ich hoffe, die Fans nehmen es uns nicht übel, dass wir das Thema manchmal ein bisschen beugen (lacht).«

Máté: »Auf der „Leviathan“-EP hatten wir mit ´Heavy Metal Pirates´ ja sogar schon...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

AbfahrplanDie nächsten Konzerte

EXODUS + LOUDNESS + ECLIPSE + PRIMORDIAL + GOD DETHRONED + TYGERS OF PAN TANG + MYSTIC PROPHECY + POWERWOLF + ALESTORM + CLOVEN HOOF + u.v.m.12.07.2018
bis
14.07.2018
Balingen, MessegeländeBANG YOUR HEADTickets