RH #361Interview

DANZIG

»Kritik ist mir nie zu Ohren gekommen«

Danzig

Rein musikalisch meldet sich DANZIG mit „Black Laden Crown“ in erstarkter Form zurück. Im Interview lassen einige Aussagen jedoch den Verdacht aufkommen, dass der gute Glenn endgültig den Verstand verloren hat. Aber lest selbst.

Bei Glenn Danzig weiß man eigentlich nie, was passieren wird. Einmal liefert er komplette Rohrkrepierer ab - wie so ziemlich sämtliche Alben nach „Danzig 4p“ -, dann wiederum kleine Hoffnungsschimmer wie zuletzt „Black Laden Crown“. Einmal präsentiert er sich in Interviews charmant und umgänglich, dann wiederum störrisch und kapriziös. Zwischendurch ist es auch eine Mischung aus beidem: Als Glenn zum vereinbarten Interviewtermin auf die Sekunde genau (!) das Telefon abhebt, röchelt er mit heiserer Stimme in den Hörer, gibt kurz angebundene Antworten und lacht dann wiederum sein zynisches „Hehehe“, was wohl Freundlichkeit suggerieren soll. Da sitzt der Schinkengott also auf seinem Balkon in Los Angeles, tätschelt mit der linken Hand seinen Bauch und nimmt über die rechte huldvoll die Fragen des Journalisten durch den Telefonhörer entgegen.

Mr. Danzig, Ihre Alben erscheinen in immer unregelmäßigeren Abständen. Seit „Deth Red Sabaoth“ sind sieben Jahre vergangen, auch davor gab es eine längere Auszeit. Wann haben Sie das Gefühl, dass die Zeit reif ist für eine neue DANZIG-Platte?

»Hehehe. Wenn mir danach ist, setze ich mich hin und arbeite an neuen Songs - aber nur dann, wenn ich das Gefühl habe, etwas sagen zu können. Ich glaube, 2012 hatte ich einige...

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