RH #360Krach von der Basis

ANTROPOMORPHIA

Satanismus, Sex, Tod & Nihilismus

Antropomorphia

Nachdem es ANTROPOMORPHIA in den Neunzigern auf gerade einmal ein Album brachten, veröffentlichen die holländischen Deather mit „Sermon Ov Wrath“ schon den dritten Dreher nach der Reaktivierung der Band vor acht Jahren. Wir unterhielten uns mit Gitarrist und Sänger Ferry Damen.

Ferry, seit eurer Reunion seid ihr fleißiger als je zuvor. Was ist heute anders als in den Neunzigern?

»Die Hauptgründe, warum wir die Band damals auf Eis gelegt haben, waren mangelnde Zeit und Motivation. Ich hatte noch eine andere Band, die erfolgreicher war, und arbeitete als Tourmanager. Und als dann noch ein Gründungsmitglied die Band verließ, war´s das. Als wir wieder zusammenfanden, spielten diese Faktoren keine Rolle mehr, und wir merkten, dass wir in der Zwischenzeit neue Kraft gesammelt hatten. Wir begannen dann wieder damit, Songs zu schreiben, und nachdem wir einige davon veröffentlicht hatten, bekamen wir das Angebot von Metal Blade. Wir alle haben wieder das Gefühl, dass die Band genau das ist, was wir machen wollen. Mit jeder Veröffentlichung wurden unser Hunger und unsere Motivation größer. Mit „Sermon Ov Wrath“ erkunden wir neue Facetten unseres Sounds, und ich denke, dass wir darauf weiter aufbauen können. Das Feuer ist definitiv wieder da.«

Würdest du sagen, dass ihr die falsche Musik zur falschen Zeit gemacht habt, als „Necromantic Love Songs” 1993 erschien?

»Nein, auf keinen Fall. Anfangs lief alles toll, aber nachdem die Platte veröffentlicht war, entwickelten sich...

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