RH #360Interview

FARSOT

Von der Verlockung des Scheiterns

Farsot

FARSOT aus Thüringen zählen seit jeher zu jenen Bands, die die Grenzen des stilistisch Machbaren im Black Metal ausloten und einige aktuelle Trends bereits vorweggenommen haben. Warum bei ihrem dritten Album „FAIL·LURE“ wieder alles anders bleibt und eine schwarze Filmgroteske als Haupteinfluss dient, erklären Drummer R215k, Sänger 10.XIXt sowie Gitarrist 3818.w.

Eure letzte Platte „Insects“ ist 2011 erschienen. Welche Einflüsse – persönliche und musikalische – haben euch in den fünf Jahren danach geprägt?    

R215k: »Die einschneidendsten Ereignisse waren wohl die, dass unser Sänger berufsbedingt in die Nähe von Frankfurt gezogen ist, unser Bassist jetzt in Leipzig wohnt und ich selbst vor eineinhalb Jahren Vater geworden bin. Musikalisch sind wir nach wie vor überwiegend an Rock und Metal interessiert. In den letzten Jahren haben sich in Island mit Sinmara und Zhrine sowie in Polen mit Furia und Odraza sehr interessante Bands entwickelt. Darüber hinaus sind wir große Anhänger des schwedischen Progrock mit Bands wie Anekdoten, Anglagard und Opeth.«

Schenkt man eurem Pressetext Glauben, basiert euer neues Album auf Peter Greenaways grotesk-surrealer Komödie „Verschwörung der Frauen“ aus dem Jahr 1988. Wie darf man das verstehen?

10.XIXt: »Greenaways Film ist in der Tat ein elementarer Bestandteil des lyrischen Grundgerüstes. Durch diesen Film reifte die Idee des Album-Konzeptes. Unterstützt durch Werke einiger Vertreter der Art Nouveau und reifliche Reflexion entstand...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

AbfahrplanDie nächsten Konzerte

FARSOT + AUßERWELT + TONGUE + BRACHE16.12.2017MünsterSputnikhalle Tickets