RH #359Krach von der Basis

LOCK UP

Grind Till Death

Lock Up

Während der altehrwürdige Shane Embury zum neuen Album seines stärksten Nebenprojekts Weisheiten zum Besten gibt, schimpft und wettert sein neuer Frontmann Kevin Sharp (Brutal Truth) im Interview wie ein Rohrspatz. Gemeinsam haben die beiden einen Wutbrocken geschaffen, der allen Schürern von Paranoia die geweißten Zähne austritt.

Shane, was macht Kevin zum idealen Sänger von LOCK UP?

Shane: »Wenn man wie ich das Glück hat, im Lauf der Jahre mit vielen unterschiedlichen Musikern zu arbeiten, findet man schnell jemanden mit dem notwendigen Stimmumfang, der zugleich aggressiv genug brüllen kann. Auf Kevin trifft beides zu, und weil wir uns schon seit fast drei Jahrzehnten kennen, war die Wahl eigentlich ein Selbstläufer. Er schrieb die meisten Texte fürs neue Album und widmete sich dabei eher bodenständigen Themen, die einen willkommenen Gegensatz zu meinen eigenen, eher abstrakten darstellen.«

Mit welchen Vorsätzen seid ihr an „Demonization“ herangegangen?

Shane: »Wir wollen mehr davon verkaufen als von den letzten Alben und häufiger auf Tournee gehen. Es ist unsere beste, brutalste Scheibe bislang, aber ob das auch so ankommt, steht abzuwarten.«

Das Artwork ist eine Hommage an die typischen Collagen klassischer Grindcore-Platten, oder?

»Absolut. Wir spielten mit dem Gedanken, etwas sehr Simples draufzupacken, ein Symbol oder so, entschieden uns dann aber für dieses eher traditionelle Motiv. Es fasst das thematische Spektrum der Songtexte zusammen.«

Gutes Stichwort: ´Blood And...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.