RH #359Interview

SINNER

Zu schüchtern für Phil Lynott

Sinner

Mat Sinner ist ein echter Workaholic. Neben seinem Job als musikalischer Direktor der überaus erfolgreichen „Rock Meets Classic“-Tourneereihe und seiner Produzententätigkeit spielt der 53-jährige Schwabe derzeit auch noch bei Primal Fear, Voodoo Circle und seinem „Erstgeborenen“, den Hard´n´Heavy-Veteranen SINNER.

Dass der rührige Bassist und Sänger beim Songwriting mittlerweile den Überblick behält, hat viel mit dem „Sünder“-Opus „There Will Be Execution“ aus dem Jahre 2003 zu tun.

»Ich finde das Album nach wie vor supergeil, aber irgendwie ist das Primal Fear mit einem anderen Sänger, und das wollte ich nicht. Die eine Band hat ihre Identität, und die andere soll anders sein. Da SINNER für mich mehr Selbstverwirklichung und ein schöner Urlaub sind und Primal Fear die harte Arbeit, muss man das musikalisch einfach trennen. Deshalb mache ich es generell so, dass ich mich auf eine Gruppe fokussiere. In der Zeit schreibe ich nur für diese Band. Das hat in den letzten Jahren auch gut funktioniert. Zudem komponiere ich mit anderen Leuten, d.h. ich bin ganz weit weg von diesem „Ich muss alles alleine machen“. Zum Beispiel arbeite ich mit Magnus Karlsson, zu dem ich seit zehn Jahren ein freundschaftliches Verhältnis habe. Wir haben zusammen viele tolle Ideen, und wenn der eine mal ein bisschen schwächelt, gibt der andere mehr Gas.«

Nachzuhören auf „Tequila Suicide“, dem ersten Studioalbum seit 2011, auf dem SINNER frei von der Leber weg rocken und mit Nummern wie ´Road To Hell´,...

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