RH #359Interview

TRIAL

Die Welt ist eine Illusion

Trial (Swe)

Vielleicht sollten wir bei all dem aktuellen Wirbel um sämtliche PolitikerInnen auch mal einen Blick auf uns selbst, unsere Wahrnehmung, unseren Begriff von Leben und unsere Ziele werfen, Musik endlich mal wieder als Kunst fühlen und nicht als Ware sehen. Bock? Dann taucht ein in den Auszug eines Gesprächs mit TRIAL (SWE)-Drummer Martin Svensson, der im Rahmen des „Motherless“-Releases seine Gedanken mit uns teilt.

Martin, ihr meldet euch dieses Jahr nicht nur mit einem neuen Album, sondern auch mit einem neuen Logo, passend zum mehr oder weniger neuen Namen, zurück. Fühlt sich dadurch alles auch etwas nach Neuanfang an, oder ist das innere Gefühl das gleiche, nur anders verpackt?

»Man muss seine Sichtweise bei jedem Album erneuern und anreichern. Die Namensänderung war ein notwendiges Übel, das uns aber die Idee für unser neues Logo gebracht hat, das wir eh schon länger ändern wollten, um eine neue Perspektive auf uns zu ermöglichen. Wir wollen nicht bei jedem Album in der gleichen Form kleben bleiben und fühlen immer wieder, wie wichtig es ist, sich ständig neu zu erfinden und Entscheidungen bewusst zu fällen. Was bleibt, ist, dass die gleiche Gruppe von Menschen an den gleichen Zielen arbeitet.«

„Motherless“ ist ein Album, bei dem man schnell spürt, dass es aus Leidenschaft entstanden ist. Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob das stimmt, würdest du natürlich nicht nein sagen, aber mal Hand aufs Herz: Heutzutage ist die Musikindustrie so groß, und Musik oder Kunst allgemein...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.