RH #358Krach von der Basis

HOUR OF PENANCE

Das Monster in dir

Hour Of Penance

Mit „Cast The First Stone“ legen die Italiener HOUR OF PENANCE bereits ihren siebten Longplayer vor und klingen mit ihrem brutalen, technisch versierten Death Metal weniger italienisch oder europäisch, sondern eher nordamerikanisch. Das Quartett aus Rom orientiert sich hörbar an Acts wie Nile oder Morbid Angel, versprüht dabei aber eine erstaunlich eigene Note, die sich aus dem Gesamtpaket Musik, Artwork, Lyrics und Sound ergibt.

»Im Death Metal gibt es nichts typisch Italienisches«, glaubt Gitarrist Giulio Moschini. »Aber wir als HOUR OF PENANCE versuchen dennoch, unsere eigenen Trademarks zu entwickeln, was heutzutage unheimlich schwer ist. Es geht in erster Linie darum, Respekt zu zeigen; Respekt denen gegenüber, die das Genre dahin geführt haben, wo es heute ist. Zu viele Experimente in der Musik sind mir zuwider. Death Metal sollte immer brutal und catchy klingen, und ich denke, dafür steht „Cast The First Stone“.«

Wie lange habt ihr an der neuen Scheibe herumgewerkelt? Das Endergebnis klingt sehr ausgereift, insbesondere auch soundmäßig.

»Wir haben uns diesmal sehr viel Zeit für das neue Album gelassen, was darauf zurückzuführen ist, dass wir eine längere Pause von den Live-Aktivitäten genommen haben, und auch die Aufnahmen wurden ganz bewusst immer mal wieder unterbrochen. Der gesamte Recording-Prozess hat mehrere Monate gedauert, aber ich habe ehrlich gesagt nicht auf die Zeit geachtet, denn wir hatten keine Deadline, und das Studio, in dem wir aufgenommen haben,...

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