RH #358Interview

SANCTUARY

»Wir feierten und tranken zu viel«

Sanctuary

Bevor sich SANCTUARY 2018 mit einem neuen Studioalbum zurückmelden, wirft die Band noch einen Blick zurück auf ihre Anfangstage: Gitarrist Lenny Rutledge fand auf dem Dachboden seines Schuppens die allerersten SANCTUARY-Demoaufnahmen, die Produzent Zeuss aufwändig restauriert und remixt hat. „Inception“ gewährt somit einen ganz neuen Blickwinkel auf die Frühphase der US-Metal-Koryphäen.

Lenny, wie der Titel schon sagt, führt „Inception“ zum Beginn der SANCTUARY-Karriere zurück. Eines der letzten Puzzlestücke war damals der Einstieg von Sänger Warrel Dane.

»Richtig, mein Cousin Sean Blosl und ich haben die Band gegründet. Als sich Dave Budbill als Drummer anschloss, redete er immer von einem Sänger, den er kannte. Warrel sang damals noch bei einer Band namens Serpent´s Knight, und Dave schwärmte von ihm, weil er eine hohe Stimme habe und ein eigenartiger Zeitgenosse sei. Dave lud Warrel dann in unseren Proberaum ein. Wir probten damals in einem riesigen Lagerhaus, in dem man einen Sattelzug hätte parken können. Wir nutzten den Platz, indem wir uns eine riesige Bühne gebaut hatten. Das beeindruckte Warrel ziemlich. Wir spielten ihm einige Songs vor und gaben ihm ein Tape mit einigen Kompositionen mit. Er schmiss sich dann LSD ein und schrieb die Lyrics zu ´Soldiers Of Steel´. Er hatte einige sehr interessante Herangehensweisen ans Songwriting, und LSD zu nehmen, war eine davon. Das Ergebnis hat mich total umgehauen.«

Wie kam es dazu, dass du nach so langer Zeit die Two-Inch-Tapes...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.