RH #358Interview

ME AND THAT MAN

Polen ist offen

Me And That Man

Als ob Adam „Nergal“ Darski mit Behemoth seine Fans nicht schon genug herausfordern würde, gibt´s jetzt unter dem Banner ME AND THAT MAN auch noch ein – Achtung! – Country/Folk/Blues-Nebenprojekt des polnischen Workaholics.

Partner in crime ist John Porter, ein aus England stammender Mittsechziger, der vor 40 Jahren gen Polen zog und dort nach einigen Rock-Exkursen vor allem in entspannten Gefilden musiziert. Nergal und John könnten nicht unterschiedlicher sein, dennoch wirken sie äußerst vertraut miteinander, als sie das Rock Hard in einem Nobelhotel in Berlin-Mitte begrüßen. Sie spielen sich im Gespräch wie ein altes Ehepaar die Bälle zu, teilen einen ähnlichen Humor und lassen einen umgehend unterschreiben, dass ME AND THAT MAN - das Debütalbum „Songs Of Love And Death“ erscheint am 24. März - ein gemeinsamer Herzenswunsch ist, dessen kommerzielle Komponente im Hintergrund steht. Dazu passt auch der zwar leicht zu merkende, aber seltsam unpersönliche Bandname. »Für irgendwas mussten wir uns ja entscheiden«, feixt John. Er trägt einen schwarzen Anzug, rührt in seiner Kaffeetasse und gibt den leicht schrulligen britischen Gentleman.

NERGAL: »„Irgendwas“ wäre übrigens auch ein guter Bandname (lacht). Wir hatten zunächst einige naheliegende Ideen: Nergal/Porter, Darski/Porter…«

JOHN: »Das klingt alles schrecklich.«

NERGAL: »Das haben schon zu viele gemacht. Wir haben uns daher für das Gegenteil entschieden und unsere Egos komplett rausgehalten. ME AND THAT MAN klingt vollkommen...

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