RH #358Interview

EVOCATION

Mit einem Bein in der Zukunft

Evocation

Die Schweden-Deather EVOCATION präsentieren sich im Jahr 2017 komplett runderneuert, nicht nur Line-up-technisch, sondern auch musikalisch. Zudem ist man für den fünften Longplayer „The Shadow Archetype“ beim Kult-Indie Metal Blade Records untergeschlüpft, was für zusätzlichen Schub sorgen könnte.

Dabei lag das Quintett aus Borås fast in Trümmern, denn mit den beiden Kenntäkumpu-Brüdern Janne (dr.) und Vesa (g.) suchten zwei tragende Säulen von EVOCATION nach dem „Illusions Of Grandeur“-Album (2012) das Weite. Der zweite Gitarrist Marko Palmén spielte kurzzeitig sogar mit dem Gedanken, die Band komplett zu Grabe zu tragen.

 »Ja, ich persönlich war schon ein wenig geschockt, als Janne und Vesa mir mitteilten, dass sie EVOCATION nach so vielen Jahren verlassen wollen. Ehrlich gesagt wusste ich nicht, wie es mit der Band weitergehen soll, denn die beiden waren die Hauptsongwriter gewesen. Für ein paar Wochen quälte ich mich mit dem Gedanken herum, EVOCATION ganz aufzulösen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, mit der Band noch nicht alles gesagt zu haben. Nach und nach wurde mir das immer stärker bewusst, und Thomas (Josefsson, v. - ps) und Gustaf (Jorde, b. - ps) dachten glücklicherweise genauso.«

Was war denn der Grund für Janne und Vesa, EVOCATION den Rücken zu kehren?

»Zuallererst: Es gab kein böses Blut zwischen uns, die beiden haben ihre Entscheidung gefällt, und die muss ich akzeptieren und respektieren. Beide verspürten keine Energie und Motivation mehr, mit EVOCATION...

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