Costa Stoios

Laut Eigenbeschreibung sind IRON PEGASUS RECORDS „von den Moselhöhen“ ein „Conservative Metal Label From Hard´N´Heavy To Blackest Black“, sprich: very Underground! Wir sprachen mit Labelboss und „Mädchen für alles“ Costa Stoios, der u.a. die ersten Singles von Ghost und Enforcer veröffentlicht hat.

Costa, seit wann gibt es IPR, und wie kam es dazu?

»Mein erster Release erschien 1998. Für mein Fanzine hatte ich damals eine Promo der japanischen Band Metalucifer bekommen und war total begeistert von diesem alten, aber lebendigen NWOBHM-Stil, der stark an die Di´Anno-Ära von Maiden erinnerte. Man muss bedenken, dass damals traditioneller Metal fast gar nicht mehr vorhanden war. Fast jeder im Underground war mit ernstem Black/Death-Metal beschäftigt, und Metalucifer waren wie ein frischer Wind. Ich wollte damals diese völlig unbekannte und vom Image her schräge Band in Europa unterstützen und habe die CD mit neuem Artwork hier veröffentlicht. Das war der Startschuss für IPR.«

Das warst von 1993 bis 1999 Herausgeber des im Underground sehr beliebten Fanzines „Tales Of The Macabre“. Warum hast du das Mag eingestellt?

»Weil ich anfing, mich zu wiederholen, und durch die Gründung des Labels hatte sich zudem die Bandauswahl überschnitten, d.h. ich wollte nicht, dass das Heft irgendwann wie ein Promo-Magazin fürs Label aussieht. IPR ist quasi eine Audio-Version des Mags.«

Wie viele Leute arbeiten für IPR, oder bist du eine One-Man-Show?

»Es war vom ersten Tag an eine One-Man-Show. Durch die...

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