RH #357Krach von der Basis

SENTIENT HORROR

Schlafzimmergeschichten

Sentient Horror

Kaum eine Ami-Band hat in letzter Zeit den Schweden-Death-Metal-Sound besser draufgehabt als SENTIENT HORROR aus New Jersey, die im Soundcheck unserer letzten Ausgabe mit ihrem Debütwerk „Ungodly Forms“ einen bemerkenswerten dritten Platz belegten. Sänger/Gitarrist Matt Moliti weiht euch in das Geheimnis seiner Band ein.

»Vor SENTIENT HORROR spielte ich in einer Progressive/Power-Metal-Band namens Dark Empire, aber mit der Zeit habe ich immer mehr Lust auf Death Metal bekommen. Anfangs habe ich mich stilistisch kaum festgelegt, aber als ich immer mehr Songideen entwickelte, fühlte ich, dass der Neunziger-Jahre-Stockholm-Death-Metal-Sound am ehesten meinen Vorstellungen entsprach. Unter dem Namen Sentience veröffentlichte ich dann ein Demo, stellte mir ein Line-up zusammen und trat mit den Jungs ein Jahr lang in jedem kleinen Kellerloch auf. 2016 wechselte das Line-up, und wir benannten uns in SENTIENT HORROR um, nahmen die „Ungodly Forms“-Scheibe auf und gingen dann mit der fertigen Platte bei Labels shoppen. Testimony Records bekamen letztendlich den Zuschlag für Europa, und hier sind wir nun.«

Welche Bands haben bei dir den prägendsten Eindruck hinterlassen? Ich höre viel Dismember raus, aber vor allem auch Edge Of Sanity.

»Richtig, Edge Of Sanity sind ein ganz großer Einfluss für SENTIENT HORROR. Die Art und Weise, wie sie progressive Elemente mit dem Schwedentod-Sound kombiniert haben, macht mich immer wieder aufs Neue sprachlos. Ich liebe all ihre Platten, aber insbesondere...

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